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#EWC2026 24Heures Le Mans: Starker Einstand mit Platz vier beim Saisonauftakt

20-04-2026

Marcel Schrötter hat sein erstes 24-Stunden-Abenteuer trotz Schmerzen erfolgreich bewältigt. Bei seinem Debüt in Le Mans fehlte ausserdem nicht viel für eine Podiumsplatzierung.

Der 33-Jährige Marcel Schrötter hat in der Langstrecken-Weltmeisterschaft eine neue Herausforderung gefunden. Mit dem in Karlsruhe beheimateten Team ERC Endurance startete der Oberbayer am vergangenen Wochenende in Le Mans, Frankreich, in die neue Saison.

Schrötter fühlte sich in seiner neuen Umgebung, bei seinen Aufgaben und auf der BMW M 1000 RR des Teams sofort zu Hause. Von Anfang an...

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#EWC2026 24Heures Le Mans: Debüt als Stammfahrer in der Langstrecken-Weltmeisterschaft

16-04-2026

Marcel Schrötter ist für die aktuelle Saison in das Fahrerlager der Langstrecken-Weltmeisterschaft gewechselt. Mit dem Team ERC Endurance und BMW hat er heimische Partner gefunden.

Spätestens seit seinem Debüt beim berühmten 8-Stunden-Rennen von Suzuka in Japan hat Marcel Schrötter seine Leidenschaft für den Langstreckenrennsport entdeckt. Im vergangenen Winter wechselte der 33-Jährige aus Oberbayern zu Uwe Reinhards Team ERC Endurance, das in Karlsruhe beheimatet ist.

Schrötter wird sich die BMW M 1000 RR des Teams mit den erfahrenen Spanier David Checa und dem...

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#EstorilWorldSBK: Trennung von WRP Racing

12-10-2025

Marcel Schrötter fuhr am Sonntag sein letztes Rennen für das in Prag beheimatete Team. Ein enttäuschender 16. Platz war das traurige Ende einer äusserst schwierigen Saison.

Für den 32-jährigen Marcel Schrötter endete die Saison in Estoril vorzeitig, an einem Wochenende, das für den Deutschen mit dem fünften Platz in der Superpole so gut begonnen hatte. Die Freude währte jedoch nicht lange. Die Enttäuschung nach dem Sturz am Samstag, der nicht seine Schuld war, verflog schnell und Schrötter fand schnell wieder zu...

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#EWC2026 24Heures Le Mans: Starker Einstand mit Platz vier beim Saisonauftakt

Marcel Schrötter hat sein erstes 24-Stunden-Abenteuer trotz Schmerzen erfolgreich bewältigt. Bei seinem Debüt in Le Mans fehlte ausserdem nicht viel für eine Podiumsplatzierung.

Der 33-Jährige Marcel Schrötter hat in der Langstrecken-Weltmeisterschaft eine neue Herausforderung gefunden. Mit dem in Karlsruhe beheimateten Team ERC Endurance startete der Oberbayer am vergangenen Wochenende in Le Mans, Frankreich, in die neue Saison.

Schrötter fühlte sich in seiner neuen Umgebung, bei seinen Aufgaben und auf der BMW M 1000 RR des Teams sofort zu Hause. Von Anfang an war klar, dass dieser erfahrene, hartnäckige Rennfahrer eine wichtige Stütze für das Team sein wird – was er mit einer herausragenden Leistung in den Qualifying-Sessions am vergangenen Donnerstag und Freitag unter Beweis stellte.

Schrötter war mit Abstand der Schnellste des Trios aus dem deutschen Team, zu dem auch David Checa und der Franzose Kenny Foray gehören, und legte damit Grundstein für den neunten Startplatz für das 24-Stunden-Rennen.

David Checa wurde als Startfahrer nominiert. Obwohl der Spanier in der hektischen Anfangsphase einige Positionen verlor, dauerte es nicht lange, bis er – und kurz darauf auch Schrötter – die mit Dunlop-Reifen ausgestatteten BMW wieder in die Top Ten zurückbrachten. Trotz Problemen in der Nacht und mit der körperlichen Verfassung von Schrötter holte das Team weiter auf und war zeitweise sogar auf Kurs für einen Podiumsplatz.

Für den letzten Stint übergab Schrötter das Motorrad an Foray, der die BMW am Sonntagnachmittag kurz nach 15:00 Uhr Ortszeit sicher als Vierter über die Ziellinie brachte. In der Gesamtwertung liegt ERC Endurance derzeit auf dem fünften Platz.

Das nächste Rennen findet am ersten Juniwochenende auf der historischen belgischen Rennstrecke in Spa-Francorchamps statt. Zuvor kehrt Schrötter bei den Rennen auf dem Sachsenring und in Brünn zu den Anfängen seiner Karriere in der Euro Moto Superbike (ehemals Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft) zurück.

Marcel SCHRÖTTER (ERC Endurance #6, BMW M 1000 RR)

«Ich bin glücklich damit, mein erstes 24-Stunden-Rennen gut überstanden zu haben und wir es sogar erfolgreich beendet haben. Allein schon das Überqueren der Ziellinie nach einer so langen Distanz ist ein Erfolg für sich, und als Vierte waren wir zudem das beste Privatteam und auch das beste BMW-Team. Allerdings muss dabei fairerweise erwähnt werden, dass das BMW-Werksteam viel Pech hatte. Die vergangene Woche war für mich eine unglaubliche Erfahrung. Körperlich habe ich die 24 Stunden recht gut verkraftet, abgesehen davon, dass mein Rücken nach drei oder vier Stunden sehr verspannt war. Ein Muskel im unteren Rückenbereich hatte sich komplett verkrampft. Dieses Problem ist mir schon seit einiger Zeit bekannt, und wenn dieser Muskel nicht mehr mitspielt, wird es umso anstrengender. Ich musste mit enormen Kraftaufwand fahren. Das war nicht ideal. Vor allem gegen Ende des Rennens wurden die Schmerzen immer schlimmer, und ich habe einfach nur versucht, meine Stints mit einer ordentlichen Pace zu absolvieren und das Motorrad heil an meine Teamkollegen zu übergeben. Für die Zukunft werde ich versuchen, meinen Rücken besser darauf vorzubereiten.»

«Abgesehen davon hatten wir in der Nacht leider einige kleinere elektronische Probleme. Wir mussten deswegen zwar nicht in die Box kommen, haben aber dadurch an Motorleistung eingebüsst. Das wirkte sich negativ auf unsere Rundenzeiten aus, da wir eine bis eineinhalb Sekunden langsamer waren, als wir hätten sein können. Das hat uns ein noch besseres Ergebnis gekostet, denn wir hatten das Team, das schlussendlich Dritter wurde, bereits aus eigener Kraft überholt. Aus dieser Perspektive war es ein bisschen ärgerlich. Bei einem 24-Stunden-Rennen sind es nicht immer die schnellsten Teams, die vorne ins Ziel kommen, sondern diejenigen mit den wenigsten Fehlern und Problemen. Trotzdem war es für uns ein toller Saisonstart. Ich bin sehr glücklich, denn wir waren auch nicht weit vom Podium entfernt.»

«Am zufriedensten bin ich mit meiner Leistung im Qualifying. Bis dahin hatten uns ein paar kleinere Probleme etwas zu schaffen gemacht. Im Qualifying funktionierte das Motorrad einwandfrei. In meiner Gruppe, «Blau», belegte ich in der kombinierten Zeitenliste den vierten Platz. Ich lag nur wenige Zehntelsekunden hinter dem dritten Platz. Aus meiner Sicht ist das bemerkenswert, denn alle Top-Teams verfügen über Qualifyer-Reifen. Wir hingegen nicht. Ich denke, angesichts dieser Tatsache habe ich eine ziemlich solide Leistung gezeigt und bei einigen Leuten einen starken Eindruck hinterlassen. Bei einem Langstreckenrennen ist das Qualifying die einzige Session, in der der Fahrer wirklich alles geben kann. Ich bin zufrieden mit dem, was ich dort zeigen konnte, und freue mich ebenso für das Team, dass wir so weit vorne mitmischen können. Insgesamt war Le Mans ein unglaublich anstrengendes Event. Aber es macht auch viel Spass, daher freue ich mich schon auf die nächsten Rennen. Zum Schluss ein riesiges Dankeschön an das gesamte Team, insbesondere an meinen Teamkollegen für die grossartige Teamarbeit, und an alle, die mitgeholfen haben.»

EN: Strong debut ride with a fourth-place finish at the season opener

Marcel Schrötter successfully completed his first 24-hour race despite riding through the pain barrier. In his Le Mans debut, he also came very close to securing a podium finish.

Marcel Schrötter, 33, has found a new challenge, competing newly in FIM World Endurance Championship. Riding for the Karlsruhe-based ERC Endurance team, the Upper Bavarian kicked off his new season last weekend in Le Mans, France.

Schrötter immediately felt at home in his new surroundings, with his new responsibilities, and aboard the team’s BMW M 1000 RR. It was clear from the start that the experienced, tenacious racer would be a key asset to the team — a fact he proved with an outstanding performance during both qualifying sessions last Thursday and Friday.

Schrötter was by far the fastest of the trio from the German team — which also includes David Checa and Frenchman Kenny Foray — and thus secured the ninth starting position for the 24-hour race.

David Checa was named to be the starting rider. Although the Spaniard lost a few positions in a hectic opening stage, it didn’t take long for him — and shortly thereafter for Schrötter — to bring the Dunlop-shod BMW back into the top ten. Despite problems during the night and due to Schrötter’s physical condition, the team continued to make up ground and was even on course for a podium finish at one point.

For the final stint, Schrötter handed over the bike to Foray, who safely brought the BMW across the finish line in fourth place on Sunday afternoon shortly after 3:00 p.m. local time. ERC Endurance currently sits in fifth place in the overall standings.

The next race will take place on the first weekend of June at the legendary Belgian circuit in Spa-Francorchamps. Before that, Schrötter will return to the early days of his career, when he will race again in Germany’s Euro Moto Superbike (formerly the International German Motorcycle Championship) in the series’ opening rounds at the Sachsenring and in Brno.

Marcel SCHRÖTTER (ERC Endurance #6, BMW M 1000 RR)

«I am happy that I made it through my first 24-hour race in good shape and that we even finished it successfully. Just crossing the finish line after such a long distance is an achievement and as fourth-place finishers, we were also the best privateer team and the best BMW team. To be fair, though, it is worth mentioning that the BMW factory team had a lot of bad luck. The past week was an incredible experience for me. Physically, I handled the 24 hours quite well, aside from the fact that my back was very tense after three or four hours. A muscle in my lower part had completely cramped up. I have been aware of this issue for some time, and when that muscle stops cooperating, it becomes all the more exhausting. I had to ride with enormous effort. That was not ideal. Especially towards the end of the race, the pain got worse and worse, and I just tried to complete my stints at a decent pace and hand the bike over to my teammates in one piece. For the future, I will try to prepare my back better for this demands.»

«Apart from that, we unfortunately had a few minor electronic issues during the night. While we did not have to enter the pits because of them, we did lose some engine power as a result. That had a negative impact on our lap times, as we were one to one and a half seconds slower than we could have been. That cost us an even better result, because we had already overtaken the team that ultimately finished in third place. From that perspective, the outcome is a bit frustrating. In a 24-hour race, it is not always the fastest teams that cross the finish line first, but those with the fewest mistakes and problems. Still, it was a great start to the season for us. I am very happy, because we were not far from the podium either.»

«I am most satisfied with my performance during qualifying. Up until then, we had been struggling a bit with a few minor issues. In qualifying, the bike worked flawlessly. In my group, the “Blue” riders, I finished fourth in the combined timesheets. I was only a few tenths of a second behind third place. From my perspective, that is remarkable, because all the top teams have qualifying tyres for their use. We, on the other hand, do not. I think, given that fact, I put in a pretty solid performance and made a strong impression on some people. In an endurance race, qualifying is the only session where the rider can really give it their all. I am happy with what I was able to show there, and I am equally happy for the team that we are able to compete so far up at the front. Overall, Le Mans was an incredibly gruelling event. But it is also a lot of fun, so I am already looking forward to the next races. Finally, a huge thank you to the entire team, especially to my teammates for the great teamwork, and to everyone who helped out.»

24 Heures Moto 2026 – Final Results:
1 YART Yamaha Official EWC Team (Marvi Fritz, Karel Hanika, Tati Mercado) / Yamaha R1 (Bridgestone) / 859 Laps
2 Yoshimura SERT Motul (Gregg Black, Etienne Masson, Dan Linfoot) / Suzuki GSX-R1000R (Bridgestone) / +5 Laps
3 Kawasaki Webike Trickstar (Roman Ramos, Christian Gamarino, Grégory Leblanc) / Kawasaki ZX-10RR (Bridgestone) / +11 Laps
4 ERC Endurance (Marcel Schrötter, Kenny Foray, David Checa) / BMW M1000RR (Dunlop) / +12 Laps

World Standings:
1 YART Yamaha Official EWC Team / Yamaha / 63 Points
2 Yoshimura SERT Motul / Suzuki / 48 Points
3 Kawasaki Webike Trickstar / Kawasaki / 42 Points
...
5 ERC Endurance / BMW / 35 Points

#EWC2026 24Heures Le Mans: Debüt als Stammfahrer in der Langstrecken-Weltmeisterschaft

Marcel Schrötter ist für die aktuelle Saison in das Fahrerlager der Langstrecken-Weltmeisterschaft gewechselt. Mit dem Team ERC Endurance und BMW hat er heimische Partner gefunden.

Spätestens seit seinem Debüt beim berühmten 8-Stunden-Rennen von Suzuka in Japan hat Marcel Schrötter seine Leidenschaft für den Langstreckenrennsport entdeckt. Im vergangenen Winter wechselte der 33-Jährige aus Oberbayern zu Uwe Reinhards Team ERC Endurance, das in Karlsruhe beheimatet ist.

Schrötter wird sich die BMW M 1000 RR des Teams mit den erfahrenen Spanier David Checa und dem Franzosen Kenny Foray teilen. Schrötter’s Landsmann Jan-Ole Jähnig ist der Ersatzfahrer.

Bei Testfahrten im vergangenen Januar auf dem Circuito de Jerez und der Rennstrecke von Portimão, Portugal, fand sich Schrötter in seiner neuen Umgebung zurecht. Im Rahmen einer gezielten Vorbereitung auf das Saisonauftaktrennen im französischen Le Mans nahm er vor zwei Wochen an einem mehrtägigen Test auf derselben Rennstrecke teil, bei dem er sich gemeinsam mit seinem Team im vorderen Feld etablieren konnte.

Das Rennen beginnt am Samstag um 15:00 Uhr und endet am Sonntag zur gleichen Zeit. Die Qualifying-Sessions finden am Donnerstagnachmittag (15:50 – 17:40 Uhr MESZ) und am Freitagvormittag (10:20 – 12:10 Uhr MESZ) statt; ihre Ergebnisse bestimmen die Startaufstellung. In den deutschsprachigen Ländern übertragen Eurosport und ServusTV (Stream) an diesem Wochenende live aus Le Mans.

Neben seinem Engagement in der Langstrecken-Weltmeisterschaft, das Priorität hat, wird Schrötter auch in der Euro Moto Superbike (ehemals Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft) für das TEAM GERT56 by RS Speedbikes ebenso auf einer BMW M 1000 RR an den Start gehen.

Die Langstrecken-Weltmeisterschaft 2026 umfasst vier Veranstaltungen. Neben dem Saisonauftakt in Le Mans wird auch das Saisonfinale in Le Castellet in Südfrankreich ein 24-Stunden-Rennen sein. Die Rennen in Spa-Francorchamps und Suzuka werden jeweils 8 Stunden dauern.

Marcel SCHRÖTTER (ERC Endurance #6, BMW M 1000 RR)

«Langstreckenrennen sind für mich nichts Neues, da ich bereits mehrfach in Suzuka Erfahrungen gesammelt habe. Trotzdem bin ich ein wenig nervös, denn an diesem Wochenende werde ich mein erstes 24-Stunden-Rennen bestreiten. Ich habe grossen Respekt vor dieser Herausforderung. In Le Mans im April können viele Faktoren entscheidend sein. Glücklicherweise sagen die Prognosen für die nächsten Tage gutes und stabiles Wetter voraus. Ich denke, das wird die Sache ein bisschen einfacher machen – in Anführungszeichen natürlich. Ein Rennen über eine so lange Distanz ist kein Spaziergang. Trotzdem freue ich mich sehr auf meine erste Rennwoche des Jahres.»

«Ich spreche bewusst von einer „Rennwoche“, denn gestern stand bereits ein Test auf dem Programm, und heute fanden die üblichen Briefings sowie die Medienpräsentationen der Teams und der Fahrer statt. Das war definitiv ein riesiges Ereignis. Wir haben bei unseren Tests in den Wintermonaten und hier in Le Mans gute Arbeit geleistet, aber wir suchen noch nach einer besseren Basis. Wir sind nicht allzu weit von den Spitzenteams entfernt, aber es gibt noch einiges zu tun. In dieser Hinsicht müssen wir auch eng mit unserem Reifenpartner zusammenarbeiten, um das bestmögliche Material zu erhalten. An Unterstützung mangelt es nicht, und bisher läuft alles gut. Ich habe mich gut im Team eingelebt und verstehe mich hervorragend mit meinen Teamkollegen. Wichtig ist, dass wir uns eine solide Basis schaffen und ein sauberes Rennwochenende haben, hoffentlich ohne grössere Fehler. In 24 Stunden kann viel passieren – wir werden sehen, wo wir am Ende landen.»

EN: Debut as a permanent rider on World Endurance stage

Marcel Schrötter has joined the World Endurance paddock for the current season. Riding for ERC Endurance aboard a BMW, he has found local partners for his new career chapter.

Since his debut at the famous 8-Hour Race of Suzuka in Japan, Marcel Schrötter has discovered his passion for endurance racing. Last winter, the 33-year-old from Upper Bavaria joined Uwe Reinhard’s team ERC Endurance, which is based in Karlsruhe.

Schrötter will share the team’s BMW M 1000 RR with experienced Spaniard David Checa and Frenchman Kenny Foray. Schrötter’s compatriot Jan-Ole Jähnig is the reserve rider.

During test sessions last January at the Circuito de Jerez and the Portimão track in the south of Portugal, Schrötter quickly found his footing in his new surroundings. As part of the team’s targeted preparation for the season-opening race in Le Mans, France, he took part in a multi-day test at the same circuit two weeks ago, where he and his team were able to establish themselves among the top teams.

Race starts is on Saturday at 3:00 p.m. and ends on Sunday at the same time. The qualifying sessions will take place on Thursday afternoon (3:50–5:40 p.m. CEST) and Friday morning (10:20 a.m.–12:10 p.m. CEST); their results will determine the starting grid. In German-speaking countries, Eurosport and ServusTV (stream) will broadcast live from Le Mans this weekend.

In addition to his involvement in Endurance World Championship, which remains his priority, Schrötter will also compete in Euro Moto Superbike (formerly International German Motorcycle Championship) for TEAM GERT56 by RS Speedbikes, riding a BMW M 1000 RR either.

The 2026 FIM Endurance World Championship will consist of four events. In addition to the season opener at Le Mans, the season finale at Le Castellet in southern France will also be a 24-hour race. The races at Spa-Francorchamps and Suzuka will each last 8 hours.

Marcel SCHRÖTTER (ERC Endurance #6, BMW M 1000 RR)

«Endurance races are nothing new to me, as I have already gained experience at Suzuka on several occasions. Still, I am a bit nervous because this weekend I will be competing in my first 24-hour race. I have great respect for this challenge. At Le Mans in April, many factors can be decisive. Fortunately, the forecasts for the upcoming days predict good and stable weather. I think that will make things a bit easier—in quotes, of course. A race over such a long distance is no walk in the park. But I am really looking forward to my first race week of the year.»

«I am deliberately referring to a “race week” because yesterday included a final test for Le Mans and today featured the usual briefings as well as media presentations by the teams and riders. It was definitely a huge event. We have done a good job during our tests over the winter months and here in Le Mans, but we are still looking for a better base. We are not too far behind the top teams, but there is still a lot of work to be done. In this regard, we also need to work closely with our tyre partner to get the best possible equipment. There is no lack of support, and so far, everything is going well. I have settled in well with the team and get along great with my teammates. The important thing is that we establish a solid base and have a clean race weekend, hopefully without any major mistakes. A lot can happen in 24 hours—we will see where we end up.»

Marcel SCHRÖTTERs Profil:
Alter: 33 (geboren am 2. Januar 1993)
Beruf: Rennfahrer
Wohnort: Diessen am Ammersee (GER, Oberbayern)
Grösse: 172 cm
Gewicht: 65 kg
Motorrad: BMW M 1000 RR
Startnummer: 6

Erster Grand Prix: Sachsenring (Deutschland) 2008, 125ccm
Erste Grand Prix Pole-Position: Losail (Katar) 2019, Moto2™
Grand Prix Pole-Position: 3
Erstes Grand Prix Podium: Misano (San Marino GP) 2018, Moto2™
Grand Prix Siege: -
Grand Prix Podium: 5
Grand Prix Starts (insgesamt): 229 (38 in 125ccm / 8 in Moto3™, 183 in Moto2™)
WorldSSP Debüt: 2022 Phillip Island (Australien)
WorldSSP Rennen: 30
WorldSSP Pole-Position: -
WorldSSP schnellste Rennrunden: 1
WorldSSP Podium: 11
WorldSSP: Siege: -
EWC Debüt: 2026 Le Mans (Frankreich)

Marcel SCHRÖTTERs Karriere:
2002: Deutsche Pocket-Bike Meisterschaft - Meister
2003: Mini-Bike Cup - Gesamt 5.
2004: Mini-Bike Cup - Gesamt 3.
2005: ADAC Junior Cup - Gesamt 2.
2006: ADAC Junior Cup - Gesamt 3.
2007: 125ccm Deutsche Meisterschaft - Gesamt 5.
2008: 125ccm Deutsche Meisterschaft
2009: 125ccm Deutsche Meisterschaft - Meister und Europameister 125ccm
2010: 125ccm Weltmeisterschaft - Gesamt 18. (27 Punkte)
2011: 125ccm Weltmeisterschaft - Gesamt 15. (36 Punkte9
2012: Moto3™ / Moto2™ Weltmeisterschaft
2013: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 17. (33 Punkte)
2014: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 10. (80 Punkte)
2015: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 20. (32 Punkte)
2016: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 14. (64 Punkte)
2017: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 17. (50 Punkte)
2018: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 8. (147 Punkte)
2019: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 8. (137 Punkte)
2020: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 9. (81 Punkte)
2021: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 10. (98 Punkte)
2022: Moto2™ Weltmeisterschaft - Gesamt 11. (123,5 Punkte)
2023: WSSP Weltmeisterschaft - Gesamt 3. (294 Punkte)
2024: WSSP Weltmeisterschaft - Gesamt 5. (228 Punkte)
2025: WSSP Weltmeisterschaft - Gesamt 10. (112 Punkte)

EWC Kalender 2026:
18. April – 24 Stunden Le Mans (Frankreich)
6. Juni – 8 Stunden Spa (Belgien)
5. Juli – 8 Stunden Suzuka (Japan)
19. September – Bol d’Or (Le Castellet, Frankreich)

#EstorilWorldSBK: Trennung von WRP Racing

Marcel Schrötter fuhr am Sonntag sein letztes Rennen für das in Prag beheimatete Team. Ein enttäuschender 16. Platz war das traurige Ende einer äusserst schwierigen Saison.

Für den 32-jährigen Marcel Schrötter endete die Saison in Estoril vorzeitig, an einem Wochenende, das für den Deutschen mit dem fünften Platz in der Superpole so gut begonnen hatte. Die Freude währte jedoch nicht lange. Die Enttäuschung nach dem Sturz am Samstag, der nicht seine Schuld war, verflog schnell und Schrötter fand schnell wieder zu seiner Motivation zurück, um die verpatzte Saison mit einem guten Ergebnis zu beenden, doch es sollte nicht sein.

Der ehrgeizige Rennfahrer hofft nun auf einen «Last-Minute-Deal» für das letzte Rennen der FIM Supersport World Championship 2025, das in einer Woche auf dem Circuito de Jerez im benachbarten Andalusien stattfindet.

#23 Marcel SCHRÖTTER (WRP Racing, Ducati Panigale V2)
Startplatz 11 / Rennen 2: P16

«Natürlich ist es schade, dass unser letztes gemeinsames Rennwochenende so zu Ende gegangen ist. Vor allem, nachdem wir einen guten Freitag hatten, an dem wir in der Superpole wirklich konkurrenzfähig waren. Ich habe mich auch so stark gefühlt wie schon lange nicht mehr. Leider hielt dieser Aufschwung nicht lange an, und auch der Zwischenfall im gestrigen Rennen hatte Auswirkungen. Vor allem war es nicht gut für mein Selbstvertrauen, und die Situation sorgte auch für einige Unruhe. Der Sonntag begann mit einem weiteren technischen Problem im Warm-up. Trotzdem war ich hochmotiviert für das letzte Rennen und wollte alles geben, um mich zumindest mit einem schönen Abschied zu verabschieden. Aber es lief genau umgekehrt. Ich hatte das Gefühl, überhaupt keine Pace zu haben und konnte mit niemandem mithalten. Ich war nie in der Lage, jemanden anzugreifen, der mich überholt hatte. Es ist sehr seltsam, denn ich war viel langsamer als an den Tagen zuvor. Ich kann nur sagen, dass es mir leidtut, dass es so geendet ist. Dieses Kapitel ist nun endgültig abgeschlossen und ich werde versuchen, mich neu zu positionieren. Das Saisonfinale ist in einer Woche. Bis dahin werde ich meine Augen und Ohren offenhalten, um zu sehen, ob ich von einem Team in Jerez als Ersatzfahrer nominiert werde. Ansonsten konzentrieren wir uns voll und ganz auf die Zukunft.»

EN: Part ways with WRP Racing

On Sunday in sunny Portugal, Marcel Schrötter did his last race for the Prague-based team. A disappointing 16th place was the sad end to an extremely difficult season.

For 32-year-old Marcel Schrötter, the season ended prematurely in Estoril today, on a weekend that had started so well for the German rider with fifth place in Superpole. However, the joy did not last long. The disappointment after Saturday's crash, which was not on his fault, quickly faded and Schrötter quickly regained his motivation to end the botched season with a good result, but it was not to be.

The ambitious racer is now hoping for a last-minute deal for the season’s final race weekend of the 2025 FIM Supersport World Championship, which takes place in a week's time at the Circuito de Jerez in neighbouring Andalusia.

#23 Marcel SCHRÖTTER (WRP Racing, Ducati Panigale V2)
Grid position 11 / Race 2: P16

«Of course, it is a shame that our last race weekend with the team ended like this. Especially after we had a good Friday, where we were really competitive in Superpole and I also felt much stronger than I had in a long time. Unfortunately, this upswing did not last long, and the incident in yesterday's race also had an impact. Above all, it was not good for my confidence, and the situation also caused some unrest. Sunday started with another technical problem in warm-up. Nevertheless, I was highly motivated for the last race and wanted to give everything to at least say goodbye with a nice farewell. But it turned out exactly the opposite. I felt like I had no pace at all and could not keep up with anyone. I was never able to attack anyone who had overtaken me. It is very strange because I was much slower than on the previous days. All I can say is that I am sorry it ended this way. This chapter is now finally closed, and I will try to reposition myself. The season finale is in a week. Until then, I will keep my eyes and ears open to see if I will be nominated by a team in Jerez as a replacement rider. Otherwise, we will focus fully on the future.»

#EstsorilWorldSBK - WorldSSP Superpole:
1 Can ÖNCÜ / TUR / Yamaha BLU CRU Evan Bros Team / Yamaha YZF R9 / 1´39.608
2 Alberto SURRA / ITA / Yamaha BLU CRU Evan Bros Team / Yamaha YZF R9 / 1´39.877 +0.269
3 Valentin DEBISE / FRA / Renzi Corse / Ducati Panigale V2 / 1´39.984 +0.376

5 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / WRP Racing / Ducati Panigale V2 / 1´40.135 +0.527

#EstorilWorldSBK - WorldSSP Warm Up 2:
1 Valentin DEBISE / FRA / Renzi Corse / Ducati Panigale V2 / 1´39.042
2 Can ÖNCÜ / TUR / Yamaha BLU CRU Evan Bros Team / Yamaha YZF R9 / 1´39.348 +0.306
3 Stefano MANZI / ITA / Pata Yamaha Ten Kate Racing / Yamaha YZF R9 / 1´39.433 +0.391

27 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / WRP Racing / Ducati Panigale V2 / 1´41.374 +2.332

#EstorilWorldSBK - WorldSSP Rennen 2 (18 Runden):
1 Stefano MANZI / ITA / Pata Yamaha Ten Kate Racing / Yamaha YZF R9 / 30#11.252
2 Philipp ÖTTL / GER / Feel Racing WorldSSP Team / Ducati Panigale V2 / +2.599
3 Jeremy ALCOBA / SPA / Kawasaki WorldSSP Team / Kawasaki ZX-6R 636 / +3.574

16 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / WRP Racing / Ducati Panigale V2 / +12.365

WorldSSP Stand:
1 Stefano MANZI / ITA / Yamaha / 425
2 Can ÖNCÜ / TUR / Yamaha / 343
3 Tom BOOTH-AMOS / GBR / Triumph / 233

10 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / Ducati / 112